Der eigentliche Höhepunkt folgt jedoch mit dem Schweizer Nachwuchsstar Anna Naomi Schultsz.
Trotz ihrer gerade mal 21 Jahre steht sie mit erstaunlicher Souveränität auf der Bühne. Zu dem bezeichnenden Titel Légende von Henryk Wieniawski bietet sie gemeinsam mit der Philharmonie ganz großes Kino.
Ravels Tzigane legt dann tatsächlich nochmal eine Schippe an Virtuosität drauf
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Mit Standing Ovations haben die Zuhörer im Graf-Zeppelin-Haus die Bodensee Philharmonie aus Konstanz und die Solistin Anna Naomi Schultsz für ihr mitreißendes Neujahrskonzert gefeiert.
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Was für eine Energie
Danach eroberte die Solistin des Abends, die Schweizer Violinistin Anna Naomi Schultsz im Sturm die Herzen der Zuhörer. Ihre Interpretation der „Légende, Op. 17“ von Henryk Wieniawski geriet zu einer musikalischen Offenbarung. Unglaublich, mit welcher Energie und Verve die erst 21-jährige ihr Instrument beherrscht.
Die Solistin entlockt ihrem Instrument kaum hörbare Obertöne, in atemberaubendem Tempo gleiten ihre Finger über das Griffbrett und all das mit einer schier unglaublichen Leichtigkeit.
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... Am Ende gab es kein Halten mehr, das Publikum wurde aus den Sitzen gerissen, Standing Ovations für das Orchester, den Dirigenten Gabriel Venzago und die junge Basler Geigenvirtuosin Anna Naomi Schultsz.
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Man zögert, sie angesichts ihrer spieltechnischen Souveränität und künstlerischen Ausdruckskraft noch als „Talent“ zu bezeichnen. Mit Maurice Ravels „Tzigane“-Rhapsodie und Camille Saint-Saëns’ „Rondo Capriccioso“ wählte sie zum Ausweis ihrer frühen Meisterschaft gleich zwei virtuose Bravourstücke.
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Auf alle Fälle wird es schwierig sein, in der heutigen Zeit ein jugendliches Talent wie Anna Naomi Schultsz zu finden, die bereits jetzt die schwierigen Doppelgriffe in einer so perfekten technischen Virtuosität meistern kann, wie wir sie von Annas Münchner Lehrerin, Julia Fischer, her kennen. Brahms’ Violinkonzert in D-Dur (op.77) entpuppt sich für die junge Musikerin als ideal, da es allgemein als Konzert voller melodiöser Schönheit und Orchesterfülle gilt. Diese Qualitäten konnte Schultsz mit ihrem Feingefühl und mit dennoch erstaunlicher Reife voll zum Ausdruck zu bringen. Diese beiden Attribute, gepaart mit einem wunderschön klingenden Instrument aus der Manufaktur von C. G. Testore aus Mailand aus dem Jahre 1690, wie die Solistin stolz erklärte, sind die Grundpfeiler von Anna Naomi Schultsz’ momentanem und unweigerlichem zukünftigen Erfolg.
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In der Kadenz des 1.Satzes leuchten Töne von geschmeidiger Brillanz, die sich final steigernd fortsetzen. Im anhaltend kongenialen Miteinander von Orchester unter der aufmerksam akzentuierenden Leitung von Leonardo Muzii und der Solistin bis hin zum rauschenden Allegro giocoso, ma non troppo vivace – Poco piû presto verschmilzt Schultsz‘ Körper mit ihrer Violine zu einem Resonanzkörper. Die Zugabe – natürlich Bach! – unterstreicht ihre hohe Spielkultur.
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Souveräne Spielfertigkeit, sicherer Ton und eine schlicht umwerfende Musikalität. Was braucht man mehr, um als Musikerin zu überzeugen? Nur noch eine Bühne. Deshalb haben sich das Bosco und Julia Fischer aufgemacht, den Nachwuchsmusizierenden ein Podium zu bieten, auf dem sie ihr Können unter Beweis stellen dürfen. In der Sonntagsmatinee demonstriert sie nicht nur technische Sicherheit, Ton und Musikalität, sondern auch eine musikalische Reife und Ernsthaftigkeit, die sie schon jetzt als eine Große ihres Fachs ausweisen. Und auch das Finale hat nichts Beiläufiges, alles bekommt Gehalt, Form, funkelnden Ausdruck unter den Händen von Anna Naomi Schultsz.
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Bescheiden im Auftritt und zurückhaltend in der solistischen Attitüde erfreute sie vor allem in den Rahmensätzen durch schönen Silberton und glasklares Figurenspiel; die Zugabe, Bachs Sarabande aus der d-Moll-Partita, war mit souveräner Ruhe geformt.
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Konzentriert, tiefgründig und leidenschaftlich war ihr Spiel. Die glasklaren hohen Töne holte sie offenbar mit Leichtigkeit aus ihrem Instrument.
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Die Musikerin zeigte hier die ganze Spannweite ihres Könnens, mit akrobatischen Läufen und einfühlsamen Klängen, auch in den höchsten Lagen sehr sauber intoniert. Der volle und warme Klang ihrer Geige verschmolz mit dem Orchester zu einem harmonischen Klangkörper
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Einen makellosen Silberton hat die erst 19-jährige Schweizerin; und man hört am schönen Ton und der technischen Perfektion, dass Julia Fischer ihre Lehrerin war. Wieder eine tolle Geigen-Stipendiatin, die in einigen Jahren vermutlich an der Weltspitze mitspielen wird.
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Viel umjubelt und mit Bravo-Rufen bedacht wurde Solistin Anna Naomi Schultsz, die betörend schön das Violinkonzert D-Dur, Opus 3 interpretierte.
Das diesjährige Programm steht unter dem Motto „Französische Musik aus der Mozart-Zeit“ und beginnt mit einer Ouvertüre von Chevalier de Saint Georges. Es folgt ein Violinkonzert desselben Komponisten mit der jungen Basler Geigenvirtuosin Anna Naomi Schultz...
Ausnahmetalent aus Basel - Anna Schultsz spielt Geige seit sie 2 Jahre alt ist. Heute blickt die Maturantin schon auf eine erfolgreiche Karriere zurück und hat noch große Pläne für die Zukunft.
Anna Schultsz und Gabriela Fahnenstiel begeistern durch ihr perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel die Konzertbesucher im Schlössle.
In der Welt der klassischen Musik ticken die Uhren oft anders. Die Geigerin Anna Naomi Schultsz ist eines der besten Beispiele...
Anna Naomi Schultz, eine junge Basler Geigenvirtuosin, trifft für die «Schubertiade» zum ersten Mal auf weitere drei Musiktalente – zwei Pianistinnen und einen Cellisten. Gemeinsam kreieren die vier musikalische Sternstunden.
Hier strahlt die Violine von Anna Schultsz einen eher zart unterteilten, strahlenden und seidigen Klang aus, der sofort bezaubert. Ihr sehr timbriertes Spiel, das der menschlichen Stimme nahekommt, fürchtet sich nicht vor Rubato und bleibt auf Distanz zu mitteleuropäischer Nostalgie.
Dieses positive und energische Temperament, kombiniert mit einer bemerkenswerten Technik, entfaltet sich bei Franck, Fauré und sogar Ysaÿe mit einer schönen Natürlichkeit.
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Ein bemerkenswertes Debut Album einer erst 17 Jahre alten Geigerin...
Aktuell, mit gerade 17 Jahren, legt sie nun ein gewichtiges CD-Debüt für das Ars-Label vor. Dabei macht sie es nicht unter jenen einschlägigen Meisterwerken, die auch für gestandene Interpretinnen und Interpreten immer eine Herausforderung bleiben werden.
Aus tiefen, fast einer Viola gleichkommenden Registern lässt sie zu Beginn mit einer Prise gesunder Theatralik den rezitativischen Bogen in Maurice Ravels Tzigane-Rhapsodie aufsteigen. Damit legt die junge Künstlerin ihre klangliche Visitenkarte vor, punktet mit großem Ton und flammenden, doch schlank bleibendem Vibrato. In Sachen souveräner Präzision bleiben hier keine Wünsche offen – inklusive komplexer Doppelgriffpassagen, schillernder Flagoletts, zerdehnter, fließender Intervalle – so dass alles sinnlich und nicht einfach nur „sauber“ wirkt.
Da fragt man sich schon, was dieses Ausnahmetalent noch lernen muss, wo doch auf diesem sorgsam konzipierten Tonträger jetzt schon künstlerisch so vieles in Einklang steht. Klug ist, dass Anna Schultsz auf ihrer ersten CD ihr ganzes Potenzial in den Dienst eines Themas stellt. Die Rede ist von der spezifisch-frankophonen Musikkultur, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts vom erdrückenden Erbe der deutschen Romantik emanzipierte. Denn gerade dadurch schwingen sich diese Bravourstücke von Maurice Ravel, César Franck, Gabriel Fauré und Eugène Ysaÿe zu so viel atmosphärischer Eindringlichkeit auf.
Auch bei dieser finalen „Feuerprobe“ ist Verlass auf die junge, hochmotivierte Interpretin. An ihr liegt es künftig, sich mit Neugier und Unvoreingenommenheit auf viele weitere künstlerische Abenteuer in der Zukunft zu stürzen.
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Eine 17-jährige zeigt der Welt mit Verve, wie französische Musik sein kann.
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Aber darüber hinaus weiß sie mit einer bereits ausgeprägten musikalischen Gestaltung zu beeindrucken. In der die CD abschließenden Sonate von Ysaÿe beispielsweise scheut sie das jugendlich intensive und auch durchaus artistisch betonte Spiel nicht, aber das ist es nicht allein: Über weite Strecken entwickelt sie die in der Musik verpackten Gedanken zu einer beredten musikalischen Darstellung.
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Sie ist ... wahrscheinlich der jüngste Gast, den wir je im Musikmagazin hatten: die Geigerin Anna Naomi Schultsz.
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